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Das Immobilienrecht
ist im 3. Buch des BGB (Sachenrecht) geregelt. Immobilien sind alle nicht beweglichen Sachen, also Grundstücke und deren Bestandteile.

Grundstück im Sinne des Sachenrechts des BGB und der Grundbuchordnung (GBO) ist jeder abgegrenzte Teil der Erdoberfläche, der im Bestandsverzeichnis des betreffenden Grundbuchblattes gesondert aufgeführt ist.
Kein Grundstück im Rechtssinne ist die Flurstücksnummer (Katasterparzelle), die lediglich eine vermessungstechnische Einheit darstellt.

Grundstückserwerb
Welche Erklärungen müssen beim Grundstückserwerb notariell beurkundet werden?

1.Die den Kaufvertrag bildenden Erklärungen des Käufers und
  des Verkäufers.
2.Die Auflassungserklärung, das ist die gemeinsame
  Erklärung des Käufers und des Verkäufers, dass das
  Eigentum auf den Käufer übergehen soll.
3.Die Eintragungsbewilligung in das Grundbuch durch den
  Verkäufer.

Eigentumsübergang
Ist das Eigentum an dem Grundstück, das Herr K. durch notariellen Kaufvertrag von Herrn V. gekauft hat, bereits auf Herrn K. übergegangen, wenn die notariell beurkundeten Auflassungserklärungen und die Eintragungsbewilligung abgegeben wurden?

Nein. Erst mit Eintragung in das Grundbuch wird Herr K. Eigentümer.