Rechtsanwalt und Notar Wilfried Klingelhöller. Berlin.

Immobilienrecht

ist im 3. Buch des BGB (Sachenrecht) geregelt. Immobilien sind alle nicht beweglichen Sachen, also Grundstücke und deren Bestandteile.

Grundstück im Sinne des Sachenrechts des BGB und der Grundbuchordnung (GBO) ist jeder abgegrenzte Teil der Erdoberfläche, der im Bestandsverzeichnis des betreffenden Grundbuchblattes gesondert aufgeführt ist. Kein Grundstück im Rechtssinne ist die Flurstücksnummer (Katasterparzelle), die lediglich eine vermessungstechnische Einheit darstellt.

Grundstückserwerb

Welche Erklärungen müssen beim Grundstückserwerb notariell beurkundet werden?

1. Die den Kaufvertrag bildenden Erklärungen des Käufers und des Verkäufers.

2. Die Auflassungserklärung, das ist die gemeinsame Erklärung des Käufers und des Verkäufers, dass das Eigentum auf den Käufer übergehen soll.

3. Die Eintragungsbewilligung in das Grundbuch durch den Verkäufer.


Eigentumsübergang

Ist das Eigentum an dem Grundstück, das Herr K. durch notariellen Kaufvertrag von Herrn V. gekauft hat, bereits auf Herrn K. übergegangen, wenn die notariell beurkundeten Auflassungserklärungen und die Eintragungsbewilligung abgegeben wurden?

Nein. Erst mit Eintragung in das Grundbuch wird Herr K. Eigentümer.

Kanzlei Klingelhöller


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Der Schwerpunkt meiner Kanzlei in Berlin liegt auf Familienrecht, Erbrecht und Immobilienrecht. In Berlin bin ich auch als Notar tätig.

Ihr Wilfried Klingelhöller.


Berlin-Neukölln [nahe U-Bahnhof Hermannstraße